Verfasst von: Cornelia | 1. Juni 2016

Jetzt als #Download: Katholikentagszeitung #kt16

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Den Katholikentag über haben wir von der „TAG DES HERRN“-Redaktion an einer Sonderausgabe gearbeitet, die vor dem Hauptgottesdienst am Sonntag an alle Mitfeiernden verteilt wurde. Nun gibt es sie auch zum Download:

Viel Spaß beim Lesen! (Und auf den Seiten 5 bis 7 meinen Tag nachverfolgen.)

Verfasst von: Cornelia | 25. Mai 2016

Fährt ein Zug nach Leipzig … #kt16

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Lange hat die „TAG DES HERRN“-Redaktion auf ihn hingearbeitet, jetzt kommt das Finale. Und so mache auch ich mich auf nach Leipzig zum Katholikentag, um an der Verteilzeitung mitzuarbeiten, die am Sonntag die Besucher des Abschlussgottesdienstes bekommen und alle unsre Leser mit der nächsten Ausgabe (die es natürlich auch gibt). Spannend wird es auch, weil der 100. Katholikentag ein Jubiläum ist, bei dem manches neu und anders sein soll. Was das genau ist, werde ich in den nächsten Tagen herausfinden.

Niemand muss aber bis Sonntag warten, um alles zu erfahren: Es gibt ein Mobile-Reporting-Projekt auf katholikentag.tumblr.com/, an dem auch ich beteiligt bin. Zusammen mit vielen anderen Journalisten zeige ich ganz aktuelle und 100% subjektive Impressionen des Treffens. Schau doch mal rein!

Verfasst von: Cornelia | 19. Mai 2016

Sechs Jahre Cornelia im Institut

Ich weiß es noch, wie ich damals vor sechs Jahren den Ring vom Finger nahm. Mit meinen Eltern war ich auf dem Weg nach Münster, um dort ins Institut St. Bonifatius einzutreten. Den Ring hatte ich links getragen, als Quasi-Verlobungsring und Zeichen, dass ich nicht mehr auf dem „öffentlichen Markt“ war. Ich nahm ihn ab, weil ich fand und finde, dass es gut ist, erst ab der Lebensweihe wieder einen Ring zu tragen. Und dann für immer.

Es ist wie eine Ewigkeit. Dieser Tag, seitdem ich dazugehöre. Ich habe zu vielen Gruppen gehört, in Münster, Detmold, Fulda, Talavera/Spanien, Berlin, der Rhön. Ich habe viel erlebt – in den verschiedenen Aufgaben, vor allem aber auf meinem Weg mit Gott. Mein Weg geht in die Tiefe (des geistlichen Lebens, immer weiter rein) und in die Weite (der Welt, immer weiter raus). Und ich weiß: So weit ich auch schon gegangen bin auf diesem Weg, er will mich noch weit, weit führen. Bisher kann ich noch gar nicht erahnen, wie weit.

Danke für sechs Jahre. Ich freue mich auf die nächsten sechs, die nach jetzigem Ermessen noch bis zur Lebensweihe vor mir liegen. Und auf alle weiteren.

Verfasst von: Cornelia | 11. Mai 2016

Ich lebe noch – in Berlin

„Du hast lange nichts in dein Blog geschrieben.“ Stimmt, ist so. Ein sicheres Zeichen, dass in meinem Leben so viel passiert ist, dass ich gar nicht mehr weiß wo anfangen. Naja, jedenfalls bin ich seit Februar Redakteurin beim Tag des Herrn – der Kirchenzeitung für das Erzbistum Berlin. Und in eben dieser Stadt lebe ich jetzt auch. Aufregend schön und nie langweilig …

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Verfasst von: Cornelia | 17. Januar 2016

Ein Schneespaziergang

Der Kupferberg im Schnee – ein wahrhaft schönes Bild! Ein Bild? Nein, viele! Kalt war es – aber nicht zu kalt für die Kamera.

Wie es bei der Aufnahme der Gäste zugehen soll, schreibt Benedikt im Kapitel 53 seiner Klosterregel:

„Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus; denn er wird sagen: ‚Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen.'“

Alle Fremden? Alle Fremden!

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Wie Christus? Wow. Für den Benediktiner, der ja per definitionem Gott = Christus sucht, heißt das: mit Ehrfurcht, Freude, Zuvorkommenheit … Großzügig, geradezu maßlos.

„Allen erweise man die angemessene Ehre, besonders den Brüdern im Glauben und den Pilgern.“

Benedikt erlaubt einerseits keinen Unterschied – „allen“ – und dann wieder doch: „besonders den Brüdern im Glauben“ – den Christen … Diese darf man auf gar keinen Fall abweisen oder schlecht behandeln.

„Sobald ein Gast gemeldet wird, sollen ihm daher der Obere und die Brüder voll dienstbereiter Liebe entgegeneilen.“

Klingt, als wären sie sich nicht zu schade, dem Gast den Koffer zu tragen, Blasen an den Füßen zu verbinden, ihm ein Glas Wasser zu geben …

„Zuerst sollen sie miteinander beten und dann als Zeichen der Gemeinschaft den Friedenskuss austauschen. Diesen Friedenskuss darf man wegen der Täuschungen des Teufels erst nach dem Gebet geben.“

Hoppla! Auf einmal wird dem Gast ja doch eine Bedingung auferlegt: Er muss sich den Gegebenheiten vor Ort anpassen, mit den Brüdern – wie im Kloster üblich – gemeinsam beten, und dann erst wird ihm richtige Gemeinschaft angeboten: Der Friedenskuss. Und wer nicht beten (=sich nicht anpassen) will, kommt nicht in die Gemeinschaft.IMG_1829

„Allen Gästen begegne man bei der Begrüßung und beim Abschied in tiefer Demut: man verneige sich, werfe sich ganz zu Boden und verehre so in ihnen Christus, der in Wahrheit aufgenommen wird.“

Wieder die Betonung: Im Gast wird Christus aufgenommen! Was für eine Ehre für uns, wenn der Herr uns besucht!

 

“ (…) Vor allem bei der Aufnahme von Armen und Fremden zeige man Eifer und Sorge, denn besonders in ihnen wird Christus aufgenommen. Das Auftreten der Reichen verschafft sich ja von selbst Beachtung.“

Ein wenig schmunzeln lässt mich der letzte Satz. Zwar wird der Gast aufgenommen, weil es uns zur Ehre gereicht (s.o. – Christus im Gast), aber die Reichen und Bekannten sind nicht die, um die man sich dabei am kräftigsten mühen muss. Arme und Fremde, die nichts haben und vor allem Hilfe brauchen, sollen bevorzugt berücksichtigt werden. Auch, wenn sie uns vordergründig nicht nützen.

„Abt und Gäste sollen eine eigene Küche haben; so stören Gäste, die unvorhergesehen kommen und dem Kloster nie fehlen, die Brüder nicht.“

Es folgen hierauf noch einige Ausführungen darüber, wie die Aufnahme der Gäste und der gewöhnliche Klosteralltag ineinandergreifend organisiert sind. Interessant: Für den reibungslosen Ablauf des normalen Betriebs soll gesorgt sein! Das wird sogar später noch einmal deutlicher, nämlich im Kapitel 61 über die Aufnahme fremder Mönche:

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“ (…) Erweist er sich aber in der Zeit seines Aufenthalts als anspruchsvoll und mit vielen Fehlern behaftet, muss man ihm nicht nur die Aufnahme in die klösterliche Gemeinschaft verweigern, sondern man sage ihm zu dem höflich, er solle gehen, damit nicht durch seinen beklagenswerten Zustand auch noch andere verdorben werden. Verdient er jedoch nicht, weggeschickt zu werden, nehme man ihn nicht erst auf seine eigene Bitte hin als Glied der Gemeinschaft auf (…)“

Wie gesagt, völlig unpolitisch. Aber dass Benedikt ein weiser Mann war, ist ja heute eigentlich bekannt, und dass auch die Welt von seiner Ordensregel manches lernen kann, wissen nicht nur Manager … Vielleicht kann diese kurze und natürlich ausbaufähige Betrachtung einfach einen kleinen Impuls geben zum Nachdenken. Und wer will, kann ja im Kommentarbereich eine Ergänzung schreiben.

 

 

 

Verfasst von: Cornelia | 6. Dezember 2015

Jetzt war Nikolausabend da …

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(Und ein Paket von zuhause gab’s auch noch. Mit vielen guten Sachen. Und hier gab’s noch ganz tolle Schokolade. Und die hat der echte Nikolaus verteilt! Wirklich! … Brauchtum in so einer Gemeinschaft ist einfach unersetzlich.)

Verfasst von: Cornelia | 23. Oktober 2015

Adlerblick

Was für eine Wohltat – eine Zeit durchatmen. Mit dem scharfen Blick eines Adlers auf mein Leben schauen. Das war jetzt durch ein Seminar zur Benediktsregel, die Exerzitien und meinen Jahresurlaub möglich. Es ist doch gut, das ganz normale Leben „mitten in der Welt“ immer wieder einmal einzufangen und genau anzuschauen.IMG_9564-kl

Verfasst von: Cornelia | 14. September 2015

Das war Würzburg.

Im Institut St.Bonifatius gibt es keine stabilitas loci – wie auch an meinem Leben unschwer abzulesen ist. Keine Woche nach meinem Umzug nach Detmold ging es schon wieder nach Süden – zum Besinnungswochenende der ifp-Volos ’14 in Würzburg. Eine wahrhaft schöne Stadt …

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Und diese Zeilen schreibe ich auf meiner nächsten Station – bei den benediktinischen Studientagen in Salzburg.

Verfasst von: Cornelia | 9. September 2015

Kann es denn schöner sein?

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Mit einem guten Buch auf dem Bett liegen, durch die geöffnete Balkontür kommt Sonne und Spätsommerluft herein,  die Kartons werden weniger … Auch das ist Leben im Säkularinstitut … Zeit, um zu Gott und zu mir zu finden.

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