Verfasst von: Cornelia | 11. Dezember 2014

Am besten sofort … #ichwillzukunft

Das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat lädt zur Blog-Parade ein. Da bin ich dabei.

Ich gestalte die Zukunft, so gut ich kann. Mir ist das wirklich wichtig, ich sehe mich als Gutmensch und Weltverbesserer. Zwar kann ich nicht wirklich die ganze Welt verbessern, aber schon immer war mir eins wichtig: deshalb nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern meinen Teil beizutragen.

Und dabei versuche ich, nicht kleinlich zu sein. Ich glaube, dass Gott mit meinem Leben etwas vorhat, dass er mich berufen hat, einen Weg zu gehen. Einen Weg, der zum Leben in Fülle führt, der in sich schon das Leben in Fülle ist. Denn das sagt er: Ich will, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.

Aber er will es für uns alle. Er will, dass wir gemeinsam zum Leben in Fülle gelangen, und das will ich auch. Ich will, dass die Menschen keine Not leiden müssen – nicht in Guatemala, nicht im Kongo und auch sonst nirgends auf der Welt. Ich wil eine Zukunft, in der die Menschen zusammenstehen und nicht mehr gegeneinander; eine Zukunft, in der wir die Welt erhalten statt sie zu zerstören. Ich bin eine Träumerin, und ich wage, von einer Zukunft zu träumen, in der es Frieden gibt. Frieden zwischen den Völkern, Frieden in den Familien und Frieden in mir drin. Das Letzte ist so unwahrscheinlich wie das Erste, aber ich bin bereit, für diesen Zukunftstraum ALLES zu geben.

Ich gebe ALLES – meinen gesamten Eigenbesitz. Und meinen Eigenwillen. Und auch die eigene Familie, von der ich früher einmal geträumt habe. Das ist nicht ganz einfach, aber mit Gottes und meiner Mitschwestern Hilfe kann ich das. Wenn ich verzichte, kann ich anderen geben: Etwas zu essen, ein Ansehen, einen Wert.

Ich glaube, dass die Zukunft von der ich träume, sowas ist wie der Schatz im Acker im Evangelium: wert, dass ich auf anderes verzichte, damit ich ihn erwerben kann. Wert auch, dass viele mich und meinen Weg nicht verstehen, zum Teil nicht einmal akzeptieren oder tolerieren. Es ist mein Traum, es muss nicht der der anderen sein. Aber mein Traum von der Zukunft, an der ich arbeite für die ich Gott um seinen Segen bitte.

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